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Autorenbriefkasten.

 

 

 

Arbeits – Spiegel – Porträt.-
-

Über die Schulter geworfen -
das Staunen.-
Unter Heimlichblicken,-
vor dem Sammelsurium-
gekneteter Wortakrobatik.-
-
Aus illusionsmatter -
Buchstabenjonglage-
an schwarz – weiß -
Wortgebinden -
Stilblüten gepflückt-
bespasst in Satzklaubereien -
-
unverpackt,-
doch ernsthaft, -
Auflagedicht -
wieder neu -
aus und
eingewickelt.-
-
© Chr.v.M.

 

Alter: 36
 


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Blog

Tagessplitter.

du sagst

sie haben die sonne zerschlagen
hinter dem rücken der eltern
vor deinen augen brannte die hölle
und in dir tastet das herz
nach hoffnungsland

du weinst, sagst du

die tränen der vielen
sie öffnen nur keinen himmel
schwemmen die ängste über unbekanntes
mit verschlossenen lippen
klagelieder werfen auf die not zwischen vielen

gib mir hoffnung ,
sagst du
und ich zerbreche
neben dir
verantwortungs schwer...

© Chr.v.M.

 

 

2 Kommentare 4.11.15 16:38, kommentieren

Endzeitstimmung.

Endzeitstimmung.

Satzschotter unter meinen Füßen
die keine Ohren haben weil sie taub sind.

Silbentöne verloren auf dem Mund, sprachlos
im Rhythmus eingeschlafen.

Herzkranker Takt im Liebeswahn
Es läuft die Tinte blutrot aus Wortporen.© Chr.v.M.

2 Kommentare 1.11.15 21:54, kommentieren

der PUNKT.

nachgedacht

im zurückziehen
liegend darunter durchdenken

einkreisen dann darüber wegsteigen
um weitblickend wieder

auf den punkt der erinnerung
zurück zu fallen.

© Chr.v.M.

1.11.15 13:12, kommentieren

erträumtes ausserhalb der Zeit

erträumtes ausserhalb der Zeit

ich bin kein dichter.
erschaffe träume,
ozeane und stürme
auf papier.

nagel wörter an die wand.
hänge zeilen in den wind
die aneinander klatschen
wie schlagwörter.

ich träume mir den brennenden
sommernachmittag auf papier,
und wintermärchen
mit lodernden flammen in eis.

feenwälder,
wir regel dort den wind.
ich träume mir
worte der liebe ins herz.

© Chr.v.M.

 

 

1.11.15 13:08, kommentieren

Fremde.

 Fremde.

 

wo die schatten sich bewegten
hinter dem letzten blatttod
flackert die hoffnung
zwischen überlebtem
unter freiem himmel

bruder wind trockne die tränen
dem krieg ferner doch flügellos
noch immer vertrauen
nur welche richtung
mutgegeiselt durch fremdes land.

© Chr.v.M.

 

 

31.10.15 20:05, kommentieren